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Reformpädagogik

Reformpädagogik bezeichnet verschiedene Konzepte der Reform von Erziehung, Schule und Unterricht. Aufgrund der unterschiedlichen pädagogischen Ansätze von Pestalozzi, Rousseau und Comenius ist keine einheitliche Definition der Reformpädagogik möglich. Der Begriff wurde im 19. Jahrhundert erstmals geprägt. Im 20. Jahrhundert waren Ernst Krieck und Herman Nohl maßgebliche Publizisten zur Reformpädagogik. Ab 1945 wurden die Ansätze der Reformpädagogik auch als Alternativpädagogik beschrieben.

Verschiedene Ansätze der Reformpädagogik gelten heute als Bestandteil unseres Schulsystems. Im Gegensatz zur Antipädagogik, deren Vertreter teilweise die Notwendigkeit einer Schulpflicht verneinen, gilt die Schulpflicht als eine Folge reformpädagogischen Bestrebens. Auch die Lehrerbildungsbewegung und die Schul- und Schrebergartenbewegung stehen in Verbindung mit der Reformpädagogik. Ansätze reformpädagogischen Denkens finden sich auch in der Philanthropie wieder. Zu den bekanntesten Konzepten der Reformpädagogik gehören die Waldorfpädagogik und die Montessori-Pädagogik.


Artikel geschrieben von Andreas Mettler
veröffentlicht am Donnerstag, 4. Juni 2015

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