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Kinderkonto - das ist wichtig

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Spätestens wenn ein Kind zur Schule kommt ist es eine gute Idee, für den Nachwuchs ein eigenes Konto einzurichten. Hierauf können sowohl das monatliche Taschengeld als auch Geldgeschenke von Oma, Opa und anderen Verwandten eingezahlt werden. So lernt der junge Sparer schon früh den Umgang mit unbaren Zahlungsmitteln und erhält einen Einblick in die Welt der Banken und Sparkassen. Allerdings gibt es hinsichtlich der Kontoeröffnung ein paar Dinge zu beachten, damit der Weg in die finanzielle Eigenständigkeit von Anfang an ein Erfolg wird.

Was für ein Konto soll es sein?

Lange Zeit war es Tradition, dass Eltern oder Großeltern schon kurz nach der Geburt ein Sparbuch für den Nachwuchs anlegten, auf welches dann in regelmäßigen Abständen bestimmte Geldbeträge überwiesen wurden. Abgesehen von der Tatsache, dass viele Banken heute gar keine klassischen Sparbücher mehr ausgeben, hat dieses Vorgehen auch wegen der aktuellen Niedrigzinsphase an Attraktivität verloren. Es empfiehlt sich daher, gleich ein richtiges Girokonto für den Nachwuchs einzurichten. Schnell werden die Kleinen groß und spätestens wenn das Kind eine Ausbildung beginnt, ist ein eigenes Girokonto unerlässlich. Zudem bieten viele Banken attraktive Konditionen für ihre minderjährigen Giro-Neukunden.

Die richtige Bank finden

Ohne Frage ist es derzeit unmöglich, eine einigermaßen zuverlässige Prognose über die Entwicklung des Zinsniveaus und der künftigen Höhe von Kontoführungsgebühren abzugeben. Demzufolge ist die Entscheidung für eine bestimmte Bank oder ein besonderes Kontomodell im Hinblick auf die Preisgestaltung und Wirtschaftlichkeit schwierig. Gleichwohl locken viele Kreditinstitute insbesondere bei Kinder- und Jugendkonten mit interessanten Leistungen. Vom Angebot der kostenlosen Kontoführung bis zum 24. Lebensjahr (Berliner Sparkasse) bis hin zur Guthabenverzinsung von ansehnlichen 2,5 Prozent (PSD Bank Niederbayern-Oberpfalz) ist vieles möglich. Wichtig bei der Wahl der richtigen Bank ist aber immer auch ein möglichst einfacher Zugriff durch die Kinder selbst. Idealerweise gibt es eine Filiale in Wohnortnähe, so dass der junge Kontoinhaber dazu in der Lage ist, selbst Ein- und Auszahlungen vorzunehmen oder Kontoauszüge abzuholen. Welche Angebote von welcher Bank gerade aktuell sind zeigt dieser Kinderkonto-Vergleich auf girokontovergleich.eu.

Gut vorbereitet zur Kontoeröffnung

Eltern, die für ihr Kind ein Konto errichten möchten sollten daran denken, zum Beratungs- und Kontoeröffnungstermin unbedingt alle dafür notwendigen Dokumente mitzubringen. Hierzu gehören neben der Geburtsurkunde des Kindes in aller Regel auch die Personalausweise von Mutter und Vater. Leider bestehen viele Kreditinstitute auf die zwingende Anwesenheit beider Elternteile; auch das Kind selbst muss zumeist anwesend sein. Es empfiehlt sich daher, bei der jeweiligen Bank zuvor kurz telefonisch anzufragen, wie das Prozedere genau geregelt ist. Bei Direktbanken ist die Kontoeröffnung oft ein wenig einfacher und läuft über das Post-Ident-Verfahren.

Doch für welches Kontomodell und für welche Bank sich die Eltern letztlich entscheiden - ein eigenes Konto für den Nachwuchs ist ein guter Schritt hin zu Selbstverantwortung und Eigenständigkeit.


Foto: Gaertringen / pixabay.com (public Domain)
veröffentlicht am Freitag, 28. Oktober 2016

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