Kindex ist zufällig entstanden.
Im Jahre 1997 startete im Internet das Projekt ´Kritisches Forum für Kinder´,
ein Diskussionsforum über Kinderrechte und Kinderpolitik. Auf der Webseite des Forums gab
es eine Linkliste. Die Linkliste wuchs und wurde auch für Anbieter von Webprojekten
interessant, die nicht unmittelbar etwas mit dem Thema ´Kinderpolitik´ zu tun hatten.
Im April 1999 war die Linkliste auf rund 500 Webadressen angewachsen;
auf der Webseite des Forums war hierfür längst nicht mehr genügend Platz. Die Links wurden
kurzerhand in Rubriken unterteilt und auf einer gesonderten Seite veröffentlicht, für die der
Name www.kindex.de reserviert wurde.
April 2001: Die Zahl der eingetragenen Links erreichte tausend und
es machte wenig Spaß, neue Links in statische html-Seiten von Hand einzufügen und zu warten.
Die Pflege der Seite wurde vernachlässigt und die Teilnehmer dankten es dem Projekt zu Recht
mit ihrer Abwesenheit. Dynamisch erzeugte Seiten in php standen zu dieser Zeit
nicht zur Debatte und so wurde der Kindex-Automat entwickelt: Ein Programm,
das aus der Datenbank heraus statische html Dokumente dynamisch erzeugen konnte. Die
Arbeit an Kindex wurde erträglich und das Projekt konnte fortbestehen.
Was macht man mit einem Projekt, das man nie bewußt erfunden hat, aber
dennoch monatlich von einigen tausend Teilnehmern genutzt wird? Ein Projekt, das
im Grunde nur eine Randerscheinung einer anderen Idee war? Man läßt es in aller Ruhe
neben anderen Projekten herlaufen oder man fängt an, es etwas ernster anzugehen.
Letztere Entscheidung fiel im Oktober 2003. Die Seite wurde komplett überarbeitet,
vollständig automatisiert und besteht praktisch nur noch aus einer einzigen dynamischen
Internetseite, die den Teilnehmern gewünschte Inhalte zur Verfügung stellt. Der
Arbeitsaufwand ist machbar und besteht ausschließlich aus der redaktionellen Begutachtung
aller Einträge. Das schafft Potentiale für neue Angebote und Funktionen, die teils
realisiert, teils in Arbeit sind.